Mit dem Fahrrad durch Mecklenburg-Vorpommern – es gibt viel zu entdecken!

Wer das Radfahren und das Draußen-sein liebt, für den ist eine Reise mit dem Fahrrad sicherlich das Richtige. Jetzt geht es eigentlich nur noch darum, wo man lang fahren möchte. Alleine in Deutschland bieten sich dafür schon einige Regionen an. Ein besonderes Erlebnis bietet Mecklenburg-Vorpommern. Hier kann man Meer, Seen, Hansestädte sowie Fischerdörfer, Schlösser und Backsteinkirchen entdecken. Und das ist möglich, ohne größtenteils zu kräftig in die Pedalen treten zu müssen. Man kann wunderbar die wildromantische Natur zwischen der Ostsee sowie der Seenplatte genießen. Auf alle Fälle wird man einen abwechslungsreichen Urlaub oder Tagesausflug auf dem Fahrradsattel erleben.

Von dem Fahrrad aus das Land zu erkunden, bietet einem eine ganz andere Perspektive. Man erlebt die malerischen Schlösser, Herren- und Gutshäuser viel direkter. Dabei gibt es Routen, beispielsweise von Schloss zu Schloss oder von Herrenhaus zu Gutshaus, die so gewählt sind, dass man dabei sieht, was das Land ausmacht: Nämlich die wundervolle Natur, großartige Architektur und die überaus interessante Kultur. So sollen neun Fernwege, viele Rundtouren, Tagesausflüge als auch Handbike-Touren weit verzweigt und nah vernetzt durch das Land führen.

Was bei einem/r Fahrradurlaub/-tour wichtig ist

Besonders für Einsteiger kann es entspannter sein, wenn man bei einem Urlaub eine feste Unterkunft wählt und von dort aus die Region mit dem Rad erkundet. Das Fahrrad sollte dafür natürlich verkehrstauglich sein und man muss das Gepäck gut verstauen können.

Außerdem ist eine Fahrradversicherung sinnvoll. Diese kann einem umfassenden Schutz gegen Risiken des Alltags (Absicherung vor Diebstahl und Vandalismus) bieten.

Weiter benötigen die Reifen den richtigen Luftdruck und sie dürfen nicht spröde sein. Wenn sie viele kleine Risse im Gummi haben, ist es besser, neue Reifen zu besorgen, da man sonst schnell einen Platten bekommen kann. Auch die Kette und die Bremsen müssen gepflegt und überprüft werden und man sollte an eine Luftpumpe und Flickzeug denken. Die Kleidung sollte nach dem Zwiebel-Prinzip gewählt werden.

All das ist wichtig, damit man das Fahrradfahren in Mecklenburg-Vorpommern auch richtig und stressfrei genießen kann und auch wirklich dabei Entspannung findet.

Zu den Radfernwege

Wie schon erwähnt, man findet neun Radfernwege, die durch Mecklenburg-Vorpommern führen. Dabei sind alle Routen attraktiv und abwechslungsreich. Schön dabei ist, dass unterwegs alle Wege irgendwann ans Wasser (Ostsee, die Müritz, Seen) führen. Zum Beispiel führt der Ostseeküsten-Radweg ganz nah am Meer entlang und verläuft durch bezaubernde Seebäder sowie beeindruckende Hansestädte. Man sieht Schlösser, schimmernde Seen, die Anhöhen der Mecklenburgischen Schweiz und auch die weltbekannten Rügener Kreidefelsen. Es gibt dafür zum Beispiel den Radweg Hamburg-Rügen und den Mecklenburgischer Seen-Radweg, der durch das Wasserparadies mit Müritz, dem Müritz-Nationalpark und den Mecklenburgischen Kleinseen führt. Viel ursprüngliche Natur, aber auch eine kurze Seereise sowie zwei bedeutende europäische Metropolen bietet der Radweg Berlin-Kopenhagen, mit Möglichkeiten zum Entdecken, Genießen und Erholen/Entspannen.

Zu den Radrundwegen

Man kann von einem festen Standort aus die Fahrräder ins Auto packen und so schöne Touren unternehmen. Es gibt dafür einige Rundwege durch die vielfältige Natur und Kultur des Küstenlandes. Zur Verfügung stehen einem eine der bezaubernden Inseln, die Mecklenburgische Seenplatte, Strecken von einem Fluss zum anderen oder Routen in Küstennähe. Abwechslungsreiche Touren bieten beispielsweise der Rügen-Rundweg oder der Müritz-Rundweg in der Seenplatte.